doks. innovation inventAIRy XL

5 Argumente für die automatisierte Inventur mit Drohnen

30. März 2020|8 Minutes

Das Konsumentenverhalten hat sich innerhalb der letzten Jahre drastisch geändert. Damit verbunden sind auch die Anforderungen an die Logistik gestiegen.  Same Day Delivery, Fast Fashion, Black Friday – die Liste der Trends der vergangenen Jahre ist lang. Die Auswirkungen treffen nicht nur die Transportlogistik, sondern alle Akteure entlang der Supply Chain. Vor besonderen Herausforderungen steht vor allem die Lagerlogistik, denn hier wird es zunehmend wichtiger den Überblick über gelagerte Waren zu behalten. Unterstützung bietet eine ständige Bestandserfassung. Diese ist aber vor allem eins: kaum wertschöpfend.

Mindestens zwei Mitarbeiter müssen sich, ausstaffiert mit einem Hubwagen, in teils schwindelerregende Höhen begeben, um dort mit dem Handscanner die gelagerten Waren korrekt zu erfassen. Neben dem Verletzungsrisiko sitzt ihnen der ständige Zeitdruck im Nacken, denn diese Art der Inventur ist zeitintensiv. Wenn die Bestandserfassung in einem Lagerbereich beendet ist und die Ergebnisse im WMS verarbeitet sind, gab es häufig schon wieder Veränderungen durch Warenbewegungen. Hinzu kommen Fehlbuchungen, die gleich mehrere Lagerplätze kosten und teure Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ganze Paletten gesucht werden müssen.

An dieser Stelle drängt sich dem aufmerksamen Leser unweigerlich die Frage auf: Geht das nicht auch einfacher? Die Antwort: Ja, mit Hilfe einer automatisierten Bestandserfassung mit Drohnen. Was nach Science-Fiction klingt, ist keine Zukunftsvision, sondern bereits heute im Einsatz. Und dafür gibt es viele gute Gründe. Im Folgenden haben wir fünf Argumente unserer Kunden gesammelt, die für die automatisierte Bestandserfassung mit Drohnen sprechen.

inventAIRy XL währen der Bestandsaufnahme

Zeitersparnis

Um die Bestände manuell zu erfassen, benötigen zwei erfahrene Mitarbeiter etwa sechs Sekunden, um Label und Standplatz zu scannen. Sollten sich auf der Palette mehrere Label befinden, verlängert das den Prozess um weitere Sekunden. Hinzu kommt die Zeit, die benötigt wird, um den Lagerplatz mit einem Hubwagen oder Stapler zu erreichen. Die Inventur-Drohne inventAIRy® XL benötigt ebenfalls sechs Sekunden, um Palette und Standort korrekt aufzunehmen, dies ist jedoch unabhängig von der Anzahl der zu erfassenden Label und auch die oberen Stellplätze sind in kurzer Zeit erreichbar. Da die Drohne automatisiert operiert, bietet sie außerdem die Möglichkeit, Leerlaufzeiten sinnvoll zu nutzen. Je nach Einsatzintervall und -zeit spart der Anwender bis zu 90% der Zeit, verglichen mit manuellen Prozessen.

 

Kostenersparnis

Lagerhaltung im Allgemeinen ist wenig wertschöpfend, hinzu kommen Fehleinlagerungen, Fehlsendungen und Verzögerungen. Die Bestandserfassung ist ein notwendiger Prozess, doch manuell durchgeführt minimiert sie die bereits geringe Wertschöpfung aufgrund eines hohen Personalaufwands und zeitdruckbedingten Fehlern.  Der Einsatz von Drohnen zur automatisierten Bestandserfassung eliminiert diese Kostenquellen. Insgesamt ermöglicht der Einsatz der automatisierten Lager-Helfer bis zu 70% Kosten-Einsparungen im Vergleich zur manuellen Bestandserfassung.

 

Effizienz

Neben Bestandsdaten liefert die Inventur-Drohne inventAIRy® XL zusätzlich hochauflösende Bilddaten, und damit Informationen zu Verpackungszustand, Palettenqualität und vielem mehr. Die generierten Daten werden archiviert und können kundenindividuell ausgewertet werden – ein unschätzbarer Datenschatz, wenn es um die Themen Beweissicherung oder das Qualitätsmanagement geht. Eine regelmäßige automatisierte Bestandserfassung ermöglicht außerdem wichtige Einblicke in die im Lager stattfindenden Prozesse und Arbeitsabläufe. Mit diesem Wissen können Lagerprozesse insgesamt optimiert und somit effizienter gestaltet werden.

inventAIRy XL automatische Inventur

Einfach Integration – einfache Anwendung

Der Einsatz von Drohnen zur automatisierten Bestandserfassung klingt nach weitgreifenden infrastrukturellen Veränderungen. Tatsächlich sind auf Anwenderseite gegebenenfalls minimale Anpassungen notwendig.  Die Inventur-Drohne ist in allen Palettenregallagern bereits nach kurzer Zeit einsetzbar. Zusätzlich bleiben bereits etablierte Abläufe im Lager weitestgehend unangetastet. Der Anwender setzt das System selbstständig und in eigens festgelegten Intervallen ein. Das ermöglicht den großen Schritt in Richtung Digitalisierung und Automatisierung mit minimalem Aufwand und maximaler Flexibilität.

 

Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz

Im Jahr 2018 kam es zu rund 36.000 Arbeitsunfällen im Lagerumfeld, an denen Flurförderzeuge beteiligt waren. Das sind bis zu 145 Unfälle pro Tag (Quelle: DGUV). Für die manuelle Bestanderfassung sind Flurförderzeuge, wie beispielsweise Gabelstapler oder Hubwagen unerlässlich, denn die wenigsten Stellplätze sind ohne technische Unterstützung erreichbar. Mit Hilfe der automatisierten Bestandserfassung mit Drohnen wird dieses Unfallrisiko minimiert, da sich kein Mitarbeiter in schwindelerregende Höhen begeben muss.

 

Neben dieser Top-5 gibt es noch weitere überzeugende Argumente für die automatisierte Bestandserfassung mit Drohnen. Mehr zu unseren Lösungen lesen sie hier. Sollten Sie Fragen haben oder einen Einblick in die Erfahrungen unserer Kunden wünschen kontaktieren Sie uns gerne hier.